Wärme- und Oberflächenbehandlung

Durch Oberflächenbehandlung und Beschichtung von Metallen lässt sich Ihrem Produkt das gewünschte Erscheinungsbild verleihen. Noch wichtiger ist jedoch, dass sie die Lebensdauer des Metalls verlängern. Durch das Glätten der Oberfläche und die anschließende Beschichtung wird das Metall vor Umwelteinflüssen geschützt.

Die Wärmebehandlung verbessert die mechanischen Eigenschaften, baut Spannungen ab und verfeinert die Mikrostruktur von Metallen, sodass sie spezifische Leistungsanforderungen für eine Vielzahl von Anwendungen erfüllen können.

Komplettservice vom Schneiden und Biegen bis zum Schweißen und zur Oberflächenbeschichtung

Angebot anfordern
Über 62.000 Ingenieure vertrauen uns

Warum sollten Sie bei Fractory bestellen?

  • Skalieren Sie Ihre Produktion ohne Lieferantenwechsel – wir realisieren Einzelaufträge mit einem Volumen von über 2 Millionen Euro.
  • Tauschen Sie sich mit den Ingenieuren von Fractory über Ihre Anforderungen an die Oberflächen- und Wärmebehandlung aus, um eine kosteneffiziente Lösung zu finden.
  • Fractory übernimmt den gesamten Prozess – von der Angebotserstellung bis zur Lieferung inklusive Qualitätskontrolle.
  • Eine zentrale Anlaufstelle vereinfacht das Projektmanagement und schafft Freiraum für wertschöpfende Aufgaben.
  • Wir steuern Ihren gesamten Produktionsprozess und verbinden den Zuschnitt nahtlos mit Endbearbeitung und Montage.
  • Schnelle Angebote und Lieferzeiten.
  • Lieferung innerhalb Deutschlands an die von Ihnen gewählte Adresse.

Oberflächenbeschichtungen

Pulverbeschichtung

Pulverbeschichtung ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Beschichtung von Metallteilen und bietet eine große Auswahl an Farben. Dabei wird ein trockenes Pulver elektrostatisch auf ein Metallteil aufgebracht.

Im nächsten Schritt werden die Teile eingebrannt. Durch das Einbrennen wird sichergestellt, dass das Pulver dauerhaft auf dem Werkstück haftet. Die beschichtete Oberfläche schützt die Teile vor Korrosion und verleiht ihnen ein ansprechendes Erscheinungsbild.

Nasslackierung

Die Nasslackierung ist die traditionelle Methode der Lackierung, bei der flüssiger Lack auf Bauteile aufgetragen wird. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Metalle, die für eine Pulverbeschichtung nicht erhitzt werden können.

Herkömmliche Lacke bieten eine größere Farbauswahl und ermöglichen das Auftragen dickerer Beschichtungen. Außerdem sorgt das Verfahren in bestimmten Anwendungen, wo Pulverbeschichtungen nicht eingesetzt werden können, für ein langlebigeres Ergebnis.

Verzinkung

Bei der Verzinkung werden Eisen und Stahl mit einer Zinkschicht überzogen, um einen verbesserten Korrosionsschutz zu erzielen. Das Zink wirkt als Schutzschicht, die die darunterliegende Oberfläche vor Korrosion schützt und ihre Lebensdauer verlängert. Verzinkung ist kosteneffizient und bietet eine langlebige Beschichtung.

Zwei der gängigsten Verfahren sind das Feuerverzinken und das elektrolytische Verzinken. Beim Feuerverzinken wird das Bauteil in ein Bad aus geschmolzenem Zink getaucht. Beim elektrolytischen Verzinken wird der Prozess durch elektrischen Strom gesteuert, bis die gewünschte Schichtdicke erreicht ist.

Verzinkung wird häufig in Anwendungen eingesetzt, in denen Metall rauen Umgebungsbedingungen standhalten muss, oder in tragenden Konstruktionen, bei denen die mechanische Festigkeit über viele Jahrzehnte erhalten bleiben soll. Die Schutzschicht sorgt dafür, dass das Grundmaterial anspruchsvollen Bedingungen standhält, ohne dass wichtige Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Elastizität oder Dauerhaftigkeit beeinträchtigt werden. Verzinkter Stahl wird daher u. a. häufig beim Bau von Brücken, Leitplanken oder Stahlkonstruktionen in chemischen Anlagen eingesetzt.

Anodisieren/Eloxieren

Unbehandeltes Aluminium besitzt eine relativ geringe Verschleißfestigkeit und bildet bei Kontakt mit der Umgebung auf natürliche Weise eine dünne Aluminiumoxidschicht, die einen gewissen Korrosionsschutz bietet. Diese natürlich entstandene Oxidschicht kann jedoch durch Reaktionen mit Umwelteinflüssen abgetragen werden. Eine deutlich verbesserte Schutzwirkung bietet das Eloxieren.

Eloxieren ist ein elektrochemisches Verfahren, bei dem auf der Oberfläche des Bauteils eine Oxidschicht erzeugt wird. Diese schützt das Produkt vor Verschleiß und verbessert gleichzeitig das Erscheinungsbild. Bei diesem Prozess fungiert das zu beschichtende Bauteil als Anode in einer elektrolytischen Zelle.

Eloxieren bezieht sich speziell auf Aluminium. Der Begriff Anodisieren hingegen wird auch bei anderen Metallen verwendet. Metalle wie Magnesium, Titan, Zirkonium, Niob, Zink, Hafnium und Tantal können ebenfalls anodisiert werden, allerdings meist für andere technische Anwendungen.

Als hochwertige Oberflächenbehandlung ermöglicht Anodisieren im Vergleich zu galvanischen Beschichtungen und Pulverbeschichtungen verschiedene Oberflächen-Finishes, die dem jeweiligen Materialcharakter entsprechen.

Galvanisierung

Beim Galvanisieren wird durch Elektrolyse eine dünne Metallschicht auf ein anderes Material aufgebracht. Durch das Aufbringen einer zusätzlichen Metallschicht können verschiedene physikalische, mechanische und chemische Eigenschaften des Werkstücks verbessert werden.

Neben einer verbesserten Korrosions- und Verschleißbeständigkeit wird das Galvanisieren häufig auch eingesetzt, um das Erscheinungsbild eines Produkts zu verbessern, z. B. durch eine Nickelbeschichtung.

Brünierung

Beim Brünieren bildet sich eine schützende Oxidschicht auf der Oberfläche von Metallen, die ihre Korrosionsbeständigkeit und ihr Erscheinungsbild verbessert. Das Verfahren wird hauptsächlich bei Eisenmetallen eingesetzt, kann jedoch auch bei Edelstahl, Kupfer, Aluminium und Zink angewendet werden. Beim Brünieren wird das Metall in ein chemisches Bad getaucht, das mit der Oberfläche reagiert und eine dünne schwarze Schicht bildet. Der Grad der Schwärzung hängt von der Dauer des Tauchvorgangs ab.

Brünieren eignet sich besonders zur Reduzierung von Lichtreflexionen und verleiht Bauteilen eine gleichmäßige matte Oberfläche. Es wird häufig bei Werkzeugen und Automobilkomponenten eingesetzt und bietet einen moderaten Korrosionsschutz, ohne die Maßhaltigkeit von Präzisionsteilen zu beeinträchtigen.

Oberflächenbehandlungen

Entgraten

Entgraten ist ein Nachbearbeitungsverfahren, bei dem kleine Grate entfernt werden, die nach der Bearbeitung oder dem Schneiden von Metallteilen zurückbleiben. Während beim Laserschneiden in der Regel saubere Kanten an dünneren Blechen entstehen, kann die Kantenqualität bei anderen Schneidverfahren geringer sein. Diese Grate können die Funktionalität und Sicherheit von Bauteilen beeinträchtigen, weshalb das Entgraten für glatte Kanten und präzise Bauteile von entscheidender Bedeutung ist. Es verbessert das Erscheinungsbild des Bauteils, reduziert Reibung und Verschleiß und minimiert das Verletzungsrisiko.

Der Prozess kann je nach Komplexität des Bauteils mechanisch, chemisch oder thermisch durchgeführt werden. Das mechanische Entgraten ist die gängigste Methode für allgemeine Anwendungen, bei der die Teile auf das Förderband einer Entgratmaschine gelegt werden. Das Förderband läuft durch eine Reihe von Bürsten, die eine gleichmäßige Oberflächenqualität gewährleisten. Die Bänder sind breit genug, um auch große Bauteile aufzunehmen.

Sandstrahlen, Kugelstrahlen & Perlenstrahlen

Sandstrahlen und Kugelstrahlen sind abrasive Reinigungsverfahren, bei denen Partikel mit hoher Geschwindigkeit auf die Oberfläche gestrahlt werden, um Metalloberflächen zu reinigen, zu glätten oder aufzurauen. Beim Sandstrahlen werden die Strahlmittel mittels Druckluft beschleunigt, während sie beim Kugelstrahlen durch ein Schleuderrad beschleunigt werden.

Kugelstrahlen ist in der Regel aggressiver, wobei die tatsächliche Wirkung von der Art des Strahlmittels und den Prozessparametern abhängt. Beide Verfahren bereiten Oberflächen effektiv für Beschichtungen vor und verbessern die Haftung sowie die Korrosionsbeständigkeit.

Perlenstrahlen ähnelt dem Kugelstrahlen, verwendet jedoch Glasperlen oder andere weichere Strahlmittel, um eine glattere Oberfläche zu erzielen. Dadurch eignet es sich für Anwendungen, die eine schonendere Oberflächenbehandlung erfordern, beispielsweise zum Polieren oder zum Erzeugen einer satinierten Oberfläche auf Metallen.

Elektropolieren

Elektropolieren, auch als anodisches Polieren bezeichnet, ist ein elektrochemisches Verfahren, bei dem mithilfe von elektrischem Strom eine dünne Schicht von elektrisch leitfähigen Metallen entfernt wird, wodurch die Oberfläche geglättet wird. Im Gegensatz zum mechanischen Polieren wirkt Elektropolieren auf mikroskopischer Ebene und beseitigt raue Stellen und Oberflächenunregelmäßigkeiten, um eine saubere, reflektierende Oberfläche zu erzeugen. Es wird jedoch häufig als ergänzendes Verfahren eingesetzt, um mechanisches Polieren zu optimieren.

Neben der Verringerung der Oberflächenrauheit verbessert das Verfahren auch die Korrosionsbeständigkeit und reinigt die Teile, wodurch es sich ideal für die Herstellung von Komponenten in hochpräzisen Branchen wie der Pharmaindustrie, der Lebensmittelverarbeitung und der Elektronikindustrie eignet. Darüber hinaus trägt Elektropolieren dazu bei, bakterielles Wachstum zu reduzieren, weshalb es häufig in hygienisch sensiblen Anwendungen eingesetzt wird.

Passivierung

Passivierung ist ein Nachbehandlungsverfahren, das ein Material gegenüber chemischen Reaktionen passiv oder inert macht. Sie verbessert die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahl, indem auf der Oberfläche eine passive Oxidschicht gebildet wird. Dieser Schutzfilm verhindert Rostbildung, indem er das Metall vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit und Luft schützt.

Bei diesem Verfahren wird das Metall in ein mildes Säurebad getaucht, um Verunreinigungen zu entfernen und die Bildung der Oxidschicht zu fördern. Passivierung wird häufig in Branchen eingesetzt, in denen langfristige Beständigkeit und hohe Reinheitsanforderungen entscheidend sind, wie beispielsweise in der Medizintechnik, der Lebensmittelverarbeitung und der Luft- und Raumfahrt.

Beizen

Beizen ist ein chemisches Behandlungsverfahren, bei dem Oberflächenverunreinigungen wie Rost, Abbrand und Oxide von Metallen wie Stahl, Edelstahl, Aluminium und anderen entfernt werden. Das Metallwerkstück wird in eine Säurelösung, die sogenannte Beizlösung, getaucht, die diese Verunreinigungen entfernt und eine saubere, metallisch blanke Oberfläche hinterlässt.

Beizen wird häufig vor Prozessen wie Verzinken, galvanischen Beschichtungen oder anderen Beschichtungsverfahren eingesetzt, um eine optimale Haftung und langfristige Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Es ist entscheidend, um die Langlebigkeit und Korrosionsbeständigkeit von Metallen unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen sicherzustellen.

Wärmebehandlungen

Glühen

Das Glühen wird eingesetzt, um die Härte zu verringern und die Duktilität und Zähigkeit verschiedener Stähle, Gusseisen, Aluminium und verschiedener Legierungen zu erhöhen. Dabei wird das Werkstück über seine Rekristallisationstemperatur hinaus erhitzt.

Das Glühen wird in der Regel durchgeführt, nachdem ein Produkt mechanischen Bearbeitungsschritten (wie Biegen, Umformen, Walzen, Schleifen, Ziehen usw.) unterzogen wurde, die zu einem harten und spröden Zustand des Metalls führen. Dies bedeutet, dass das Material schwer weiterzuverarbeiten ist und anfällig für Risse wird. Daher wird das Glühen meist durchgeführt, um das Metall in seinen Zustand vor der mechanischen Bearbeitung zurückzuführen und es für nachfolgende Fertigungsschritte besser geeignet zu machen.

Das Verfahren wird auch zur Reduzierung innerer Spannungen als abschließende Wärmebehandlung eingesetzt, um die Lebensdauer und die Betriebseigenschaften der Teile zu verbessern. Darüber hinaus kann das Glühen auch erstarrte Schweißgefüge aufweichen und die elektrische Leitfähigkeit verbessern.

Normalglühen

Das Normalglühen ist eine spezielle Form des Glühens, bei der die Metalle an Luft auf Raumtemperatur abkühlen, anstatt sie in einem Ofen mit kontrollierter Geschwindigkeit abkühlen zu lassen. Daher sind die Vorteile und Anwendungsfälle des Normalglühens oft ähnlich wie beim Glühen – erhöhte Duktilität und Zähigkeit bei gleichzeitig verringerter Härte.

In Anwendungen, in denen diese Eigenschaften erforderlich sind, ist das Normalglühen eine relativ schnelle und kostengünstige Methode, um sie zu erreichen, da der Prozess weniger Ofenzeit erfordert. In den meisten Fällen ist das Normalglühen ausreichend, wenn die Bauteile keinen hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind.

Bei niedriglegierten und unlegierten Stählen ist die Verbesserung der Materialeigenschaften beim Glühen und Normalglühen nahezu identisch.

Anlassen

Das Anlassen ist ein Wärmebehandlungsprozess, bei dem die Bauteile erhitzt und für eine bestimmte Zeit auf einer festgelegten Temperatur unterhalb des kritischen Punktes gehalten werden. Anschließend werden die Bauteile an ruhender Luft auf Raumtemperatur abgekühlt.

Das Anlassen wird meist nach Härtungsprozessen durchgeführt, bei denen das Material über seine obere kritische Temperatur erhitzt und anschließend schnell abgekühlt wird. Um die Sprödigkeit zu verringern und die Duktilität wiederherzustellen, werden die Metalle erneut erhitzt, diesmal jedoch auf niedrigere Temperaturen. Dies trägt dazu bei, ein Gleichgewicht zwischen Härte und Duktilität herzustellen.

Angelassene Metalle eignen sich für Anwendungen, bei denen eine gewisse Flexibilität der Bauteile erforderlich ist. Theoretisch kann das Anlassen bei einer Vielzahl von Metallen durchgeführt werden, jedoch wird das Verfahren in der Regel bei C-Stahl eingesetzt, da nur wenige andere Metalle auf diese Wärmebehandlungsmethode in vergleichbarer Weise reagieren.

Abschrecken

Das Abschrecken ist ein schneller Abkühlprozess, der zum Härten von Metallen verwendet wird, nachdem diese auf eine bestimmte Temperatur oberhalb des Rekristallisationspunkts, aber unterhalb des Schmelzpunkts erhitzt wurden, um eine Umordnung der Gefügestruktur zu ermöglichen. Durch Eintauchen des erhitzten Metalls in ein Kühlmedium wie Wasser, Öl oder Luft wird das Material durch das Abschrecken in einen härteren, verschleißbeständigeren Zustand versetzt.

Dieser Prozess erhöht die Festigkeit und Verschleißbeständigkeit von Bauteilen und ist daher ideal für Anwendungen, die hohe Leistungsmerkmale erfordern. Das Abschrecken wird häufig für Werkzeuge, Maschinenteile und Strukturelemente verwendet. Um bestimmte Materialeigenschaften zu erzielen, folgt auf das Abschrecken oft eine Reihe anderer Wärmebehandlungsverfahren, wie z. B. Anlassen oder Glühen.

Ausscheidungshärten (Aushärten)

Die Ausscheidungshärtung ist ein Wärmebehandlungsverfahren, das zur Erhöhung der Streckgrenze von formbaren Werkstoffen, darunter einige Aluminium-, Nickel- und Stahllegierungen, eingesetzt wird. Sie folgt in der Regel auf das Abschrecken und umfasst das Erhitzen des Metalls auf eine hohe Temperatur und das anschließende langsame Abkühlen. Auf den ersten Blick mögen das Anlassen und das Auslagern ähnlich erscheinen, jedoch sind sie thermodynamisch sehr unterschiedlich, werden bei verschiedenen Metallarten angewendet und führen je nach Dauer und Temperatur zu unterschiedlichen Eigenschaften.

Durch den Prozess der Ausscheidungshärtung bilden sich kleine Partikel oder „Ausscheidungen“ innerhalb der Materialstruktur, die Versetzungsbewegungen verhindern und die Härte und Festigkeit des Materials erhöhen. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Bauteile, die sowohl hohe Festigkeit als auch gute Ermüdungsbeständigkeit erfordern. Bei einigen Legierungen kann die Alterung außerdem die Oxidations- und Korrosionsbeständigkeit verbessern

Einsatzhärten

Durch das Einsatzhärten wird die Oberfläche eines Metalls gehärtet, während der Kern weich bleibt. Dieser Prozess ermöglicht es, die besten Eigenschaften eines weichen und eines harten Metalls in einem Bauteil zu vereinen.

Ein weiches Material hat im Vergleich zu einem harten Material eine höhere Schlagzähigkeit. Es besitzt eine größere Zähigkeit und Duktilität, verfügt jedoch nicht über eine ausreichende Verschleißfestigkeit. Eine gute Verschleißfestigkeit ist wichtig, um eine Materialverschlechterung durch Abrieb oder Reibung zu verhindern. Durch selektives Härten der äußeren Schicht kann der Materialverschleiß effektiv minimiert werden, während die übrigen gewünschten Eigenschaften erhalten bleiben.

Wenn der Kohlenstoffgehalt ausreichend ist, muss das Teil lediglich erhitzt und anschließend abgeschreckt werden. Wenn der Kohlenstoffgehalt jedoch gering ist oder eine besonders hohe Härte erforderlich ist, müssen Elemente wie Kohlenstoff (Aufkohlen) und Stickstoff (Nitrieren) an die Oberfläche des Materials eingebracht werden.

Nitrieren

Nitrieren ist ein Verfahren zur Oberflächenhärtung, bei dem Stickstoff in die Oberfläche eines Metalls diffundiert und eine harte, verschleißfeste Schicht bildet. Der Prozess findet bei relativ niedrigen Temperaturen statt, was eine ausgezeichnete Maßstabilität und minimale Verformung des behandelten Bauteils ermöglicht.

Das Nitrieren wird häufig bei Stahl- und Edelstahlkomponenten eingesetzt, die eine verbesserte Oberflächenhärte, Ermüdungsfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit erfordern.

Unser mehrstufiger, vernetzter Fertigungsansatz (Multi-Stage Connected Manufacturing, MSCM)

  • Hochladen und konfigurieren

    Hochladen und konfigurieren

    Laden Sie einfach Ihre CAD-Dateien hoch, wählen Sie Ihre Materialien und Verfahren aus und erhalten Sie ein umfassendes Angebot für Ihr gesamtes Projekt.

  • Mehrstufige Fertigung

    Mehrstufige Fertigung

    Unsere MSCM-Plattform koordiniert einen maßgeschneiderten Produktionsablauf über unser Netzwerk von Fertigungspartnern und sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit, Kosten und Qualität, um den spezifischen Anforderungen Ihres Projekts gerecht zu werden.

    • Intelligente Planung
      Intelligente Planung

      Das Herzstück von MSCM. Unsere Plattform erstellt einen vollständigen Produktionsplan, der die ursprüngliche Prozessabfolge abbildet und spezialisierte Fertigungspartner identifiziert.

    • Produktion
      Produktion

      Die zentralen Fertigungsprozesse werden dem idealen Fertigungspartner zugewiesen. Nach Fertigstellung werden die Teile strengen Qualitätskontrollen unterzogen, bevor sie zur nächsten Stufe weitergeleitet werden.

    • Partner-Koordination
      Partner-Koordination

      Unsere Plattform verwaltet die gesamte Logistik und Kommunikation der Partner, koordiniert den Produktionsablauf und passt sich an reale Gegebenheiten an, um Verzögerungen zu vermeiden.

    • Endbearbeitung
      Endbearbeitung

      Wir koordinieren alle sekundären Prozesse, von der Wärmebehandlung bis zur Oberflächenveredelung, und führen gezielte Qualitätskontrollen durch, um sicherzustellen, dass sie Ihren Anforderungen entsprechen.

    • Montage
      Montage

      Wir übernehmen den Endmontageprozess. Die Teile werden nach Ihren Anforderungen konfiguriert, von vorkonfektionierten Komponenten und Unterbaugruppen bis hin zu kompletten Einheiten, die für die finale Validierung bereit sind.

  • Geprüft und geliefert

    Geprüft und geliefert

    Ihre fertigen Teile werden anhand Ihrer Spezifikationen geprüft, um die Qualität sicherzustellen, bevor sie für die termingerechte Lieferung verpackt werden.